Am 15. November 2009 findet das erste von 3 Quadraten von Saturn in der Waage und Pluto im Steinbock statt, das zweite am 31.1., das dritte am 21.8.2010. Das ist eine klassische Krisenkonstellation. Alles, was nicht auf soliden Grund gebaut wurde oder realistischen Begebenheiten zu wenig Rechnung trägt, wird unter gehen oder auf das ihm gebührende Maß reduziert. Doch tatsächlich geht es um viel mehr. Pluto steht für die Umwandlung des Alten und die Erzeugung von etwas neuen. Saturn hält an Altem fest. Auch wenn das Neue sich seinen Weg bahnen wird, werden die zukünftigen Entwicklungen durch die Rückläufigkeit Saturns zunächst verzögert. Am 15.1.2010 wird er auf 4 Grad 39 Minuten in der Waage rückläufig, bis zum 30.05., wo er auf 27. Grad 30 Minuten Jungfrau dreht. Beim zweiten Quadrat mit Pluto am 31.1.2010 ist er bereits rückläufig. Da geht es darum, Bilanz zu ziehen, nicht darum neue Entwicklungen und Reformen zu forcieren. Bei seiner vierten Opposition zu Uranus in den Fischen am 26.04. wird es auch mehr um die Verarbeitung vergangener Ereignisse gehen, als um die Entwicklung von Neuem.
Richtig brisant wird es erst am bzw. nach dem 21.07.2010, wenn Saturn wieder in der Waage sein
drittes Quadrat zu Pluto bildet, am 26.07. die fünfte und letzte Opposition in diesem Zyklus stattfindet zwischen Saturn und Uranus und Uranus zugleich das erste von sieben(!) genauen Quadraten bis zum 24.6.2012 zu Pluto bildet. Das ist der Höhepunkt des so genannten "kardinalen Konflikts" in der Sprache der Astrologen.
Wir können davon ausgehen, dass sich die Krise (Krise heißt Umwandlungsprozess) weder 2010, noch in den kommenden Jahren mildern wird. Aber genauso, wie die Jupiter-Neptun-Konjunktion 2009 Hoffnungen auf eine bessere Welt weckte, dürfte Jupiter in den Fischen, in dem er ab 18.1.2010 steht, wirken. Mehr noch: Die Jupiter-Neptun-Konjunktion war für mich der Vorbote eines neuen Bewusstseins und der Prozess, der mit dieser Konjunktion in Gang gesetzt wurde, wird sich fortsetzen mit Jupiter in den Fischen.
Mit dem oben beschriebenen kardinalen Konflikt, der zum Zusammenbruch aller alten Strukturen führen wird und den immer stärker wahrnehmbaren Vorboten eines neuen Bewusstseins, das ein neues Zeitalter einläutet, dürfen wir uns auf ein spannendes 2010 freuen.
Eine chinesische Weisheit lautet:
Nimmt man die Chance aus der Krise, wird sie zur Gefahr. Nimmt man die Gefahr aus der Krise, wird sie zur Chance.
Warten Sie nicht ängstlich auf das, was geschehen wird unter den oben beschriebenen Konstellationen. Nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand und trennen sich von Altem, Gewohnten aber Verbrauchten, um aktiv die Welt gemäß dem neuen Bewusstsein zu gestalten. So nehmen Sie der Krise die Gefahr. So wird die Krise für Sie, für jeden von uns zur ganz großen Chance. Denn wir sind alle Teil dieser Welt und damit verantwortlich für die Lebensbedingungen, die auf ihr herrschen.
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