Gefangen in einem tiefen schwarzen Loch?
Jeder, der das schon mal erlebt hat, weiß, wie schrecklich hilflos man sich fühlt. Alles ist grau, und man ist der festen Überzeugung, dass nie wieder die Sonne scheint. Diese Gefühle sind ganz normal und ein wesentlicher Teil der Trauerbewältigung. Doch viele Menschen verharren unnötig lange in dieser Stimmung. Sie finden keinen Anfang, das Leben wieder zu genießen. Wir zeigen Ihnen Wege aus der Krise!
Abserviert und Schluss?
Wenn Sie verlassen wurden, haben Sie zweifellos schon vor einiger Zeit gespürt, dass es in Ihrer Beziehung Schwierigkeiten gab. Diese Gedanken haben Sie vielleicht beiseite geschoben, weil sie so negativ waren. Jetzt aber ist es passiert! Ihr Partner hat sich getrennt! Alles geht in Ihnen drunter und drüber. Sie wissen, nicht mehr, was Sie denken oder fühlen sollen. Und vergessen können Sie ihn schon gleich gar nicht. Ständig kreisen Ihre Gedanken darum, was war und warum sich alles so entwickelt hat. Vielen Menschen geht es so wie Ihnen. Und fast immer läuft alles nach dem gleichen Schema ab. Stets gibt es einen Partner, der stärker aus der Beziehung hinaus strebt, und derjenige, der die Trennung oder Scheidung nicht will, hat immer den größeren Kummer. Gerne gibt man demjenigen, der die Partnerschaft verlässt, die Schuld am Scheitern der Beziehung, und wenn das auch so sein mag, so wird es Ihnen auf Dauer nicht helfen, in der Opferrolle zu verharren.
Es ist immer besser, anzuerkennen, dass auch Sie eine Teilschuld trifft. Wie ist all dieses Chaos passiert? Es wird Ihnen helfen, wenn Sie die Probleme, die der Trennung vorausgingen, noch einmal betrachten, um die Dinge so klar wie möglich zu sehen. Was hat den Stress verursacht? Die Arbeit? Geldsorgen? Eine Affäre? Eifersucht? Alkohol? Mangel an Sensibilität? Fehlten Aufmerksamkeit, Bestätigung oder Verständnis für einander? Was für eine Rolle spielten Kinder oder Kinderlosigkeit? Welche Rolle spielten Ihre Schwiegereltern oder andere Familienmitglieder? Wie steht es mit sonstiger Einmischung oder Störung von außen? Sobald Sie ein vollständigeres Bilder Ihrer Situation sehen, überlegen Sie, was Sie beide in Ihrer Partnerschaft zur Lösung dieser Probleme unternommen haben und ob darüber gesprochen wurde. Schließlich wird die wichtigste Frage auftauchen: Was werden Sie nächstes Mal anders machen?
Ab heute ohne dich...
Männer und Frauen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen, wenn sie wieder alleine sind. So wie sie unterschiedlich denken, fühlen und kommunizieren, reagieren sie auch unterschiedlich auf den Verlust von Liebe. In einer Herzenskrise sind die instinktiven Reaktionen einer Frau andere als die eines Mannes. Sie hat andere Probleme, und sie macht andere Fehler. Was für sie gut ist, ist nicht unbedingt gut für ihn. Sie haben absolut konträre Bedürfnisse, und es scheint, als ob sie von zwei verschiedenen Planeten kommen: Männer vom Mars und Frauen von der Venus… Aber auch wenn beide Geschlechter unterschiedlich reagieren, durchleben sie doch dieselben schmerzlichen Empfindungen.










