Der Begriff „Rune“
Reden wir über Runen, wirft dieses Thema nicht selten verschiedenste Fragen auf und viele Menschen kennen heutzutage den Begriff „Rune“ gar nicht mehr. „RUNA“ entstammt dem Gotischen und wird definiert als Geheimnis, Geheimwissen, Weisheit, magischer Buchstabe und /oder Mysterium. Schauen wir in ein Lexikon, finden wir folgende Interpretation:
....Runen, in Stein, Metall oder Holz geritzte gotische Zeichen der Runenschrift (2./3 Jahrhundert- 11. Jahrhundert), der ältesten Schrift der germanischsprachigen Stämme, die mit dem Aufkommen der christlich-mittelalterlichen Kultur der lateinischen Schrift wich...
Die Runen selber sind alte germanische Schriftzeichen, die einst in Knochen und Holz graviert wurden, Jahre später dann auch in Elfenbein und Stein. Ursprünglich benutzte man Runen ausschließlich für Inschriften, Poesie und Weissagung und dergleichen mehr. Bis heute sind Runen, eingraviert in Holz und Stein, Hilfsmittel für Wahrsager.
Wie zieht man Runen?
Die klassische Art und Weise, mit den Runen zu arbeiten ist die Runensteine in einen kleinen Beutel zu legen, gut durchzumischen, und dann mit der linken Hand in den Runenbeutel zu greifen, sich im Stillen auf eine bestimmte Frage zu konzentrieren und eine Rune zu ertasten und herauszuziehen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, wie die Rune erscheint. Auf dem Kopf stehend oder nicht, schon dies verändert später die Deutung. Zieht man mehrere Runen und legt diese nebeneinander, sollte man von rechts beginnend lesen und analysieren. Dabei kann jeder, ähnlich dem, der intuitiv Karten legt, bestimmen, welchen Stellenwert jede Rune im Orakel hat.
Worauf ist zu achten?
Wer sich mit Runen beschäftigt sowie mit ihnen arbeitet, sollte die Deutung und Hinweise der Runen ganzheitlich betrachten. Ein kategorisches Schwarz-Weiß-Denken sollte man zum besseren Verständnis ablegen. Zum Befragen der Runen ist es immer von Vorteil, wenn der Ratsuchende persönlich anwesend ist. Viele Heiler und Experten bedienen sich der Fernheilung, dennoch sollte man auch bei den Runen im Vorfeld abklären, ob der Zeitpunkt, der Ort sowie das energetische Feld stimmen. Die Runen ermöglichen uns, ein wenig Selbstforschung zu betreiben, unsere innersten, unterbewussten Bedürfnisse und Neigungen zu erkennen und kennen zu lernen und einen kleinen prognostischen Zukunftsblick zu gewähren. Die Runen sagen uns lediglich, wohin der Weg führen kann und was wir selber tun müssen, um ihn erfolgreich zu gehen oder es eben zu lassen. Dabei geht es nicht um Wertungen, sondern vielmehr um eine neutrale Energieform, welche jeweils in eine Richtung strebt.
Wer sich mit den Runen einlässt, muss manchmal damit rechnen, dass die Dinge eine gewisse Eigendynamik erhalten, die zu recht zu erstaunlichen Ergebnissen führt- unter Umständen nämlich nicht zu dem, was sie ursprünglich wollen, sondern zu dem, was sie in Wirklichkeit gerade brauchen. Zielgerichtete Arbeit mit Runen erfordert ein hohes Maß an Selbstehrlichkeit und Selbstironie.
Runen selber herstellen
Einige Menschen haben das Bedürfnis, sich ihre eigenen Runen selber zu gestalten und zu fertigen. Der Kreativität und den eigenen Vorstellungen sind da keine Grenzen gesetzt. Das angewendete Material, welches zur Erstellung der Runen benötigt wird, entspricht lediglich Ihren eigenen Vorstellungen und künstlerischen Ambitionen. Selbst gefertigte Runen haben den Vorteil, dass sie von Beginn an mit Ihrem Geist, Ihrer Energie und Ihren Schwingungen behaftet sind.
Wie auch andere Orakel und richtungsweisende Hilfsmittel, sind die Runen lediglich ein Ratgeber und können eine Hilfestellung sein, beim Lösen und Bewältigen diverser Probleme und Schwierigkeiten. Orakel selber werden aber niemals Problemlösung darstellen. Auf ein Orakel zu hören, bedeutet vor allem, sich auf die eigene, innere Führung einzustimmen. Nicht das Wunschdenken, sondern vielmehr die eigene Intuition sind dabei ausschlaggebend. Sie sollten also auch bereit sein, das anzunehmen und es nicht verwerfen, falls sie die Interpretation in Lektüren nicht finden können.













