Drei Stäbe
Rider-Tarot: gute Aussichten
Crowley-Tarot: Tugend
Dreizehn
Zur Unglückszahl "verkommene" Zahl, die in matriarchalen Zeiten als heilig galt, weil das Mondjahr 13 Monde (Monate) hat. Im letzten Monat, der der Wintersonnenwende vorausging erstarb alljährlich die Sonne, um am folgenden Neujahrstag neu geboren zu werden. Damit hatte die Dreizehn den Charakter des „Stirb und Werde“, was noch in der 13. Tarotkarte Tod zum Ausdruck kommt.
Drudenfuß
Kopfgestellter Fünfstern (Pentagramm), bei dem die Spitze nach unten zeigt. Gilt als Zeichen des Bösen und der schwarzen Magie. Im Rider-Tarot Zeichen auf der Stirn des Teufels. Da aus patriarchaler Sicht Unten = Erde = Mutter = schlecht ist und Oben = Himmel = Vater = gut, läßt sich leicht erkennen, woher diese Wertung stammt; zumal Druden in der germanischen Mythologie böse, weibliche Nachtgeister sind. Eine andere Erklärung besagt, dass der Fünfstern, der ja ein Symbol des Menschen ist, mit der Spitze nach oben, das Streben nach Einheit anzeigt, während der kopfgestellte Stern oben zwei Spitzen (Hörner) hat, die den Verlust der Einheit, die Dualität und das Streben in die Vielheit bedeuten. Diese Symbolik findet ihre Entsprechung im Einhorn, einem Christussymbol, und den zwei Hörnern, mit denen typischerweise der Teufel als Ziege, Bock usw. dargestellt wird.



