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Ohne den Mond geht gar nichts. Wir brauchen ihn, um im Alltag bestehen zu können. Er hat insbesondere mit Kochen, Putzen, Einkaufen und Kinder hüten zu tun. Diese - meist unterschätzen - Arbeiten schaffen die notwendige Basis für unser Leben.
Der Mond verweilt im Durchschnitt etwa 2 Tage in einem Tierkreiszeichen. Seine Umlaufzeit durch den gesamten Tierkreis beträgt 27 Tage.
Mythologie
Der Mond ist der Urgrund alles Materiellen, was wir täglich in der Natur beobachten können. Bei zunehmendem Mond nimmt der Lebensstrom der Erde ständig zu, um dann bei Vollmond am stärksten zu sein. Das hat sehr günstige Auswirkungen auf das Wachstum der Natur - und auch auf unsere Aktivitäten. Es ist die Zeit, in der Vorhaben verwirklicht und in die Tat umgesetzt werden. Der abnehmende Mond zieht dagegen alle Kräfte nach innen und verhindert bei Neumond fast jedes Wachsen. Naturgemäß sind dann auch die Entfaltungschancen für uns Menschen geringer.
In der Mythologie wird der Mond durch die dreifaltige Göttin als Ausdruck der Lebenszyklen symbolisiert. Artemis (griechisch), Diana (römisch) und die Jungfrau stehen für Wachstum. Selene (griechisch), Luna (römisch) und das Weib für die Reife. Hekate (griechisch), Hecate (römisch) und die Alte für den Verfall.
Symbolik
- Der Mond verkörpert das seelisch-weibliche Prinzip. Er steht für das mütterlich Weibliche, in dem sich die Mutter und typische Kindheitserfahrungen spiegeln. In männlichen Horoskopen symbolisiert der Mond vor allem die Gattin.
- Organisch sind ihm der Magen, die Gebärmutter, die Lymphe, die weiblichen Brüste, der Flüssigkeitshaushalt und das vegetative Nervensystem zugeordnet.
- Sein Tag ist der Montag.
- Edelsteine: Mondstein und Perlen.
- Farbe: Weiß und Silber.
- Metall: Silber.
- Archetyp: Mutter, Kind.
- Schatten: Das alles verschlingende Ungeheuer.
- Vertreter des Mondprinzips: Ärzte, Heiler, Krankenschwestern, Seelsorger, Therapeuten, Schriftsteller, Zirkusartisten, Theaterschauspieler.
- Am stärksten kommt er im Tierkreiszeichen Krebs zur Geltung, seinem eigenen Herrschaftsbereich.
Astrologische Bedeutung
Jeder Mensch hat sowohl Sonne als auch Mond im Horoskop, wie er auch männliche und weibliche Kräfte in sich vereint. Speziell bei Männern überwiegt meist der Einfluss der Sonne, das Geistig-Aktive, bei Frauen häufig der Mond, das Seelisch-Passive. Frauen können sich also mit dem Tierkreiszeichen, in dem sich ihr Mond befindet, oft besser identifizieren als mit ihrem Sonnenzeichen.
Grundsätzlich steht er für das Gemüt, für die Welt der Gefühle, für das Unbewusste und für die instinktiven Reaktionen. Die Stellung des Mondes zeigt, wohin es den Menschen drängt, worauf er spontan „anspringt“ und was er instinktiv verabscheut und meidet. Dem zyklischen Charakter des Mondes entsprechend handelt es sich dabei um labile oder unbeständige Erscheinungen, die zu ihrer Zeit kommen und gehen.
Ferner steht der Mond für die Kontaktfähigkeit, für die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, für das Zuhause, die Art zu wohnen, für die Heimatverbundenheit, Erinnerungen und für das emotionale Sicherheitsbedürfnis.



















