Nutzen und Anwendung
Die Informationen, die wir vom Tarot erhalten, teilen sich erster Linie bildhaft und durch Symbole mit. Der Kartenleger macht also nichts anderes, als diese Bilder in unsere Sprache zu "übersetzen". Eine Karte hat viele Facetten, ein konkretes Ereignis wie z.B. Geburt, Heirat oder Tod lässt sich nicht explizit herauslesen, ebenso wenig ein genaues Datum oder die Uhrzeit. Der Tarot ist ein sehr gutes Instrument, um die Synchronizität der Zeit auf mehreren Ebenen zu entschlüsseln. Er dient mit dieser Funktion primär als guter Ratgeber, der zur rechten Zeit die rechte Antwort gibt, uns dabei weder Entscheidungen abnimmt noch das Leben als unabänderliches Schicksal darstellt.
Ein weiser Ratgeber
Den Tarot kann man mit einem alten Weisen oder einem guten Freund vergleichen, den wir jederzeit um Rat fragen können, der unser Denken anregt und uns zu Eigenverantwortung motiviert. Das heißt also, dass der Tarot sehr hilfreich ist, wenn wir Entscheidungshilfe brauchen. Auch ermuntert er uns, wenn wir uns nicht sicher sind, welche Vorgehensweise die richtige ist, um ein Ziel zu erreichen.
Ebenso können wir den Tarot befragen, wenn wir am momentanen Stand einer Entwicklung interessiert sind und Einblick in die Zukunftstendenzen haben möchten.
Oftmals stellen wir uns die Frage: "Warum passiert gerade mir das?" - Hier kann der Tarot sehr gut die Hintergründe und Ursachen einer Angelegenheit darlegen. Und natürlich gibt uns der Tarot Ratschläge, wenn wir wissen möchten, wie ein Problem zu lösen ist.
Wenn wir den Tarot also genauso befragen, wie wir es mit einem alten Weisen oder guten Freund tun würden, und wenn wir uns der Aussagegrenzen und der eigenen Verantwortung stets bewusst sind, dann leisten die Karten beste Dienste: Sie zeigen uns auf, wie wir zur rechten Zeit am rechten Ort sein können, sie warnen uns vor Fehltritten und helfen, unser Leben in die Hand zu nehmen.

















