Für die meisten kann das Thema „Einstieg in die Praxis“ nicht schnell genug gehen, gleichzeitig sorgen aber die ersten Übungen oftmals dafür, dass der Neuling rasch resigniert und die Karten ins nächste Eck wirft. Diese Lektion soll ein paar Ratschläge geben, die Ihnen den Einstieg erleichtern.
Fast jeder Kartenleger macht am Anfang dieselbe Erfahrung: Die Antworten des Tarots können manchmal sehr komplex und nur schwer verständlich sein. Doch meist „hapert“ es eigentlich nur an der richtigen Fragestellung, wenn man die Antwort nicht versteht. Wie Sie Missverständnisse im Vorfeld ausschließen und Fragen so formulieren, dass der Tarot Ihnen verständliche antworten kann, erfahren Sie in diesem teil der Tarot-Schule.
Vorweg: Es gibt gewisse Regeln für die Deutung und Interpretation der Karten, die man sich als Kartenleger-Anwärter oder -Profi stets vergegenwärtigen sollte:
- Man erhält immer eine Antwort auf die gestellte Frage. Auch die vermeintlich unsinnige Antwort, die wir vom Tarot erhalten, hat Sinn. Denn das heißt konkret: Eine unklar gestellte Frage wird uns auch eine vage und schwer verständliche Antwort bescheren.
- Das Kartenbild sollte so wertfrei wie möglich interpretiert werden. Eine strikte Klassifizierung in „gut“ oder „schlecht“ führt aufs Glatteis und berücksichtigt das eigentliche Potenzial und den Nutzen des Tarots nicht: Er sollte Gefahren und Chancen aufzeigen und nicht das Leben als unabänderliches Schicksal darstellen.
- Eine neutrale innere Einstellung ist unabdingbar – nicht nur anderen, sondern auch sich selbst gegenüber. Das heißt auch, die Antwort der Karten anzunehmen; selbst wenn man sie auf den ersten Blick nicht versteht. Hat man Schwierigkeiten bei der Interpretation, sollte man sich nicht überfordern und um jeden Preis eine Antwort parat haben. Hier gilt die Devise: Die Legung schriftlich festhalten und zunächst einmal einfach beobachten ...
Auf den nachfolgenden Seiten erfahren Sie, welche formulierungen Sie besser vermeiden sollten.

















